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Deutsche Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung e. V. (GTH) |
in der internationalen Gesellschaft für Integrative Tiefenpsychologische Therapie in Hypnose und Hypnoseforschung e. V. (I-GTH / INFIDEPTH) |
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Warum eine Aus- oder Weiterbildung in der GTH? Die Deutsche Gesellschaft für therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung (GTH) bietet seit nunmehr 25 Jahren qualifizierte Aus- bzw. Weiterbildungsgänge an. Das Angebot richtet sich an medizinische und naturheilkundliche Behandler und Psychotherapeuten und an Berufsgruppen, die viel mit Menschen zu tun haben, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher, Physiotherapeuten, Hebammen usw. Auch Personen, die in der Prävention, im Coaching oder im Management und Handel tätig sind, sowie interessierte Laien, können mit dem Wissen über Hypnose ihr Spektrum an Fähigkeiten erheblich erweitern. Obgleich der Schwerpunkt der Ausbildung auf Hypnosetherapie liegt, ist das Ausbildungsprogramm so breit angelegt, dass es als qualifizierende Weiterbildung für alle psychotherapeutisch interessierten Angehörigen von Heilberufen, sozialpädagogischen und beratenden Berufen wertvoll ist. Dies gilt insbesondere auch für HP-Anwärter, die sich auf die amtsärztliche Prüfung für den psychotherapeutischen Heilpraktiker vorbereiten. Darüber hinaus gibt die Selbsterfahrung in der Gruppe und durch die Gruppe Antwort auf die Fragen “Wer bin ich?“„Wie wirke ich auf andere?“ - Die Auseinandersetzung mit den tiefenpsychologischen Inhalten gibt wichtige Impulse für die eigene Persönlichkeitsentfaltung. HYPNOSE ist entwicklungsgeschichtlich der erste Bewusstseinszustand des Menschen. Auch im Erwachsenenalter erleben wir hypnotische Zustände unterschiedlicher Tiefe z. B. bei erhöhter Konzentration oder monotoner Tätigkeit. Immer wenn wir nicht ausschließlich logisch-rational denken, sind im Hintergrund hypnotische Bewusstseinszustände beteiligt und beeinflussen einen erheblichen Teil unserer Wahrnehmung, unseres Denkens und unseres Handelns. Alle Lebenserfahrungen werden im Unbewussten gespeichert. Der Zugang zum Unbewussten und damit z. B. die Möglichkeit auch frühe belastende Erlebnissen gesund zu verarbeiten wird durch den hypnotischen Bewusstseinszustand wieder eröffnet. In Hypnose findet das Erleben der Innenwelt bildhaft statt und wird damit "anschaulich". Die analytische Hypnose kann das gespeicherte Material in den bewussten Bereich heben und damit der Betrachtung und Bewältigung zuführen. Fehlentwicklungen aus der frühen Lebenszeit können daher nur in dem Zustand, in dem sie erworben wurden, d. h. im hypnotischen Bewusstseinszustand, korrigiert werden. HYPNOSE ist ein natürlicher Bewusstseinszustand und wird u. a. ausgelöst durch fokussierte Aufmerksamkeit und durch ein Autoritätsgefälle. Immer wenn Angst im Spiel ist und auch bei belastenden Kindheitserinnerungen lässt sich ein deutlich erhöhtes Hypnosebewusstsein beobachten. Hypnotische Einwirkungen durch Erziehung und soziale Einflüsse prägen unser Verhalten und wirken im Erwachsenenalter fort. So befindet sich der Patient z. B. in einem mehr oder weniger tiefen hypnotischen Zustand, wenn er seinem Arzt gegenübersteht, ebenso der Schüler im Kontakt mit dem Lehrer, so dass die Wahrnehmungsbreite in Bezug auf das aktuelle gegenwärtige Erleben eingeschränkt ist. Der Therapeut, der Behandler, der Pädagoge hat mit dem Wissen um die hypnotischen Phänomene ein wertvolles Mittel in der Hand, die tiefer liegenden Zusammenhänge jeder Art von Kommunikation und Kommunikationsstörungen zu verstehen und kann damit seine professionelle Hilfe wirkungsvoller gestalten. HYPNOSE ist wirksamer Bestandteil jeder Behandlungssituation, auch ohne Wissen der Beteiligten. Bewusst eingesetzt kann sie erfolgreich jede medizinische und naturheilkundliche Behandlung und Psychotherapie unterstützen und ergänzen. Die Ausbildung in Hypnose befähigt den Therapeuten, auf einer ganzheitlichen Ebene zu arbeiten und die psychischen Komponenten wirkungsvoll in die Arbeit zu integrieren. Laut dem Forschungsgutachten der Bundesregierung zur Psychotherapie gehört Hypnose zu den fünf erfolgreichsten und am besten untersuchten Behandlungsverfahren. HYPNOSE ist neben der Behandlung von psychosomatischen Störungen auch bei vielen körperlichen Erkrankungen die Therapie der Wahl zur Symptomreduzierung und Schmerzbehandlung. Hierbei wird nicht symptomorientiert vorgegangen. Die hinter dem Symptom stehenden Kräfte werden dem Bewusstsein zugänglich gemacht und für ihre eigentliche Bestimmung befreit. In dem Maße wie dies gelingt, wird das Symptom "überflüssig". Die neuesten Erkenntnisse der Gehirn- und Bewusstseinsforschung bestätigen die Möglichkeit, Hypnose in der Behandlung im körperlichen Bereich außerordentlich erfolgreich anzuwenden. Hypnose ist auf der Ebene der Schmerzbehandlung einsetzbar und zur Befreiung von Angst in der therapeutischen Situation z. B. in der Krebstherapie sowie zur Reduktion von Nebenwirkungen von Medikamenten und besseren Bewältigung einer Chemotherapie. In der Zahnmedizin ermöglicht der Einsatz von Hypnose neben der Einflussnahme auf Schmerz und Angst auch den Zugang zu einer tiefenpsychologischen Betrachtung der Symbolik des erkrankten Zahns, um ein dahinter liegendes psychisches Konfliktthema zu begreifen. Auchbei der Geburtsvorbereitung und der Geburtsbegleitung ist der Einsatz von Hypnose eine willkommene Möglichkeit zur Entspannung und Angstbewältigung.
Genauere Informationen entnehmen Sie dem Aus- und Weiterbildungsplan .
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