Deutsche Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung e. V. (GTH)

in der internationalen Gesellschaft für Integrative Tiefenpsychologische Therapie in Hypnose und Hypnoseforschung e. V. (I-GTH / INFIDEPTH) 
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HYPNOSE  

 

 

 

 


Die HYPNO-INTEGRATIVE TIEFENPSYCHOLOGISCHE THERAPIE (H.I.T.T.®)

Die H.I.T.T. umfasst zwei Verfahren:

  • Die tiefenpsychologische, lebensgeschichtliche Analyse in Hypnose (LAH) und
  • die Fokalanalyse in Hypnose (FAH)

Die von Werrner J. Meinhold, dem langjährigen Vorsitzenden der GTH, entwickelte H.I.T.T. ist das erste und bislang einzige Therapieverfahren, das konsequent die enormen Möglichkeiten eines integrativen Hypnosebewusstseins zur Aufdeckung und Aufarbeitung von Konfliktursachen und zur Ausbildung der ursprünglichen, selbstbestimmten und freien Individualität des Menschen einsetzt. Die Ausbildungsgänge und Weiterbildungen der GTH sind vorwiegend in dieser ganzheitlichen Ausrichtung konzipiert.

LAH und FAH verstehen den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist und verbinden daher die Naturwissenschaft, die Hypnologie, die Tiefenpsychologie und ein Weltbild, das den Menschen und das Universum in einer Sinndimension eingebettet sieht (ohne eine weltanschauliche oder religiöse Festlegung).

Die tiefenpsychologische lebensgeschichtliche Analyse in Hypnose (LAH) führt "rückwärts" durch die Lebensgeschichte, um die meist in der frühesten Kindheit beginnende Entstehungsgeschichte seelischer und psychosomatischer Krankheitsbilder aufzudecken und aufzuarbeiten. Dabei wird nicht symptomorientiert vorgegangen, sondern vorwiegend auf die Entwicklung der gesunden individuellen Persönlichkeit geachtet. In dem Maße wie dies gelingt, werden die Symptome "überflüssig". Die analytische Arbeit orientiert sich dabei an dem ursprünglich von Freud und seinen Schülern konzipierten, inzwischen aber durch die H.I.T.T. wesentlich weiterentwickelten Phasenmodell der seelischen Entwicklung.

In Hypnose ist es möglich, auch längst vergessene bzw. verdrängte Fehlprägungen und Traumen wieder bewusst werden zu lassen. Defizite der seelischen Entwicklung lassen sich mit den besonderen Methoden der H.I.T.T. auffüllen, ohne dass dabei die Lebensgeschichte "verändert" wird. Die urspründlichen Wesensanteile und die hinter ihnen stehenden Kräfte werden bewusst erkannt und für ihre eigentliche Bestimmung befreit.

Die besondere Effizienz dieses Therapieverfahrens beruht nicht zuletzt darauf, dass die frühe Kindheit nach heutigem Wissenstand weitgehend im Bewusstseinszustand der Hypnose verläuft (biologisch verständlich, weil im Bewusstseinszustand der Hypnose die Lern- und Merkfähigkeit des Kindes wesentlich erhöht ist), so dass es analytisch-therapeutisch oft darum geht, die frühkindlichen hypnotischen Suggestionen auf der gleichen Gehirnebene "aufzulösen", in der sie seinerzeit eingeprägt wurde. Eine rationale Therapie, die sich an das Bewusstsein der linken Großhirnhemisphäre richtet, kann dies nicht leisten.

Die LAH orientiert sich an den von Werner J. Meinhold formulierten "Zehn Prinzipien der Hypno-integrativen Tiefenpsychologischen Therapie", die unter anderem "heilungsorientiert" sind, wobei unter Heilung im ursprünglichen Wortsinn (heil = ganz) mehr als Gesundheit (gesund von "sint" = stark) verstanden wird. Wesentliches Anliegen der H.I.T.T. ist es daher, sowohl das "eigentliche Wesen des betroffenen Menschen in seiner Gesamtheit erfahrbar und ausdrucksfähig zu machen als auch seine verdrängten Anteile auf gesunde Weise zu integrieren, um seine Selbstwerdung, seine Ganzwerdung, also seine Heilung im eigentlichen Sinne des Wortes zu fördern".

Kern der Therapie ist die Erfahrung der "bedingungslosen Akzeptanz", die der Therapeut vermittelt, bis sie beim Patienten selbst genügend stabilisiert ist, so dass sie es ihm erlaubt, auf die "Ersatzsicherheit durch eine symbiotische Zwangsfixierung auf bestimmt ideelle oder konkrete Werte oder Personen" zu verzichten. Der Patient wird damit auch frei, seine eigene einmalige Individualität anzunehmen und weiterzuentwickeln. Eine überragende Bedeutung in diesem Prozess kommt dem Hypnosebewusstsein zu, weil es eine besondere, direkte therapeutische Kommunikation ermöglicht.

Nach Abschluss einer LAH hört man immer wieder Kommentare wie den folgenden: "Heute bin ich meiner Erkrankung richtig dankbar, dass sie mich zu dieser Therapie hingeführt hat. Ich wäre sonst wahrscheinlich ein ganz normaler Durchschnittsmensch geblieben und hätte nicht viel von meinen eigenen besonderen Fähigkeiten und Lebenszielen erfahren. Heute ist mein ganzes Leben viel sinnvoller und erfüllter, mit mehr Liebe und mehr Freiheit für mich selbst, meine Familie und meine Freunde."



Werner J. Meinhold, Ehrenpräsident der GTH, Präsident der I-GTH, entwickelte H.I.T.T. als Therapieverfahren
Mit der H.I.T.T. Defizite der seelischen Entwicklung auffüllen

... längst Vergessenes bzw. Verdrängtes wieder bewusst werden lassen ...

... frühkindliche Suggestionen auf der gleichen Hirnebene auflösen ...

Bedingungslose Akzeptanz als Kern der Therapie

 

 

 

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